Recruiting Trends: VR Brille

Recruiting Trends: VR Brille

Schnell eine Stellenanzeige schalten und schon trudeln die perfekten Bewerber ein, die Lust haben für Ihr Unternehmen zu arbeiten?
Dies ist schon seit einiger Zeit bei den meisten Positionen Wunschdenken der Personaler.
Stattdessen gibt es immer wieder neue Recruiting-Trends, die Bewerber auf Unternehmen und deren offene Positionen aufmerksam machen sollen.

Einer davon: VR Brillen.
Doch was ist das überhaupt und wann macht deren Einsatz Sinn für Unternehmen?

VR steht für Virtual Reality und die Brillen ermöglichen dem Träger einen 360° -Eindruck in verschiedene Welten/ Erlebnisse/… – und das alles bequem von Zuhause aus. Egal ob Fallschirmsprung, Live-Konzerte oder Spaziergang am Strand: den Möglichkeiten sind mittlerweile kaum noch Grenzen gesetzt. Durch das Smartphone wird eine virtuelle Umgebung erstellt, die täuschend echt wirken kann. Den Kopf kann man in alle Richtungen bewegen und das digitale Bild bewegt sich mit. So entsteht ein echtes 360°-Erlebnis.
In der Spielbranche sind die Brillen schon seit Jahren allgegenwärtig, da sie dem Spieler das Gefühl ermöglichen, mittendrin zu sein.

Im Recruiting gibt es schon seit langem auf fast jeder Homepage Videos, in denen Unternehmen und Kollegen vorgestellt werden. Auch YouTube-Kanäle sind schon längst keine Seltenheit mehr.
Doch der Einsatz von Virtual Reality Brillen wird erst seit kurzer Zeit in den Personalmarketing-Abteilungen vermehrt diskutiert.

Wir haben uns drei Szenarien überlegt, in denen der Einsatz von virtueller Realität im Recruiting Sinn macht:

Messen

Auf Messen kommen Recruiter in Kontakt mit vielen potenziellen Bewerbern / Mitarbeitern. Auch die Messebesucher werden an den verschiedenen Messeständen von allen Unternehmen mit Informationen versorgt.

Eine VR-Brille ist eine tolle Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben!

Setzen Sie Ihrem Gesprächspartner die Brille auf und lasse Sie ihn hautnah erleben, wie es bei Ihnen zugeht. Das kann ein Rundgang durch Büro oder Produktion sein, eine Kurzvorstellung des Unternehmens oder zeigen sie ihm direkt seinen potenziellen Arbeitsplatz.
So hinterlassen Sie mit einem gut produzierten Video einen nachhaltigen Eindruck bei den Kandidaten, den sie auch nach Verlassen der Messe nicht so schnell vergessen werden.

Azubi-Recruiting

Auch das Azubi-Recruiting bekommt mit VR-Brillen eine weitere Dimension.
Auf dem Blog haben wir schon öfter über das Problem gesprochen, geeignete Azubis für sein Unternehmen zu finden. Hier setzt Virtual Reality an: Jungen Menschen kann man so auf moderne Art und Weise bei ihrer Berufswahl Orientierung bieten.
360 ° – Videos könnten den jungen Arbeitssuchenden mehr Einblicke in den Arbeitsalltag, Aufgabenbereiche und Hintergrundwissen zu den verschieden Ausbildungsberufen geben. Diese Videos können, gepaart mit einer VR-Brille, im Bewerbungsprozess genutzt werden. Wenn man die Videos zusätzlich auf YouTube hochlädt, können die jungen Leute sich das ganze Jahr über mit ihrem Smartphone einen Eindruck von dem Unternehmen oder Ausbildungsberuf machen.

Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung

Gerade in der Branche der Arbeitnehmerüberlassung, aber auch der Direktvermittlung, sind VR-Brillen eine tolle Möglichkeit, Bewerbern den zukünftigen Arbeitsplatz näher zu bringen.
Als Dienstleister im Personalbereich kann man den Bewerbern im Erst-Gespräch nicht den zukünftigen Arbeitsplatz zeigen – Kandidaten müssen sich dann im ersten Schritt auf die Berichte des Personalers verlassen.

Unsere Schwesterfirma Nazareth Personal und wir haben, um dieses Problem zu lösen, eine VR-Brille angeschafft und bei Kundenunternehmen vor Ort kurze Videos gedreht. In Vorstellungsgesprächen können unsere Kollegen den Bewerbern direkt zeigen, wie ihr neues Arbeitsumfeld aussehen könnte. Dies nimmt den Bewerbern oft die Hemmschwelle, die Zeitarbeit auch heutzutage noch oft bietet, und senkt auch das Einstellungsrisiko, da die neuen Mitarbeiter mehr Details zum künftigen Job kennen als in herkömmlichen Gesprächen.

Natürlich ersetzen VR-Videos nicht den persönlichen Kontakt zum Bewerber, sondern sind lediglich ein Mittel, um den Bewerbungsprozess für den Bewerber attraktiver und transparenter zu gestalten.

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  1. Toller Artikel und sehr informativ…TOP!!!

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