Unangenehme Situationen souverän meistern

Unangenehme Situationen souverän meistern

Jeder kennt diese Situationen, bei denen einem schon Stunden vorher flau im Magen wird; die einen an dem eigenen Können und Wissen zweifeln lassen. Das kann das Vorstellungsgespräch für den Traumjob sein, den man unbedingt haben möchte. Oder das wichtige Meeting, in dem man deutlich berufserfahrenere Experten von sich überzeugen will. Vielleicht auch einfach nur ein Gespräch mit dem Vorgesetzten, in dem man seine neuen Ideen vorstellen will.

Gerade am Anfang der Karriere hat man es oft mit Kollegen und Kunden zu tun, die nicht nur mehr Lebensjahre auf dem Buckel haben, sondern auch in Sachen Berufserfahrung die Nase noch etwas weiter vorn haben. Trotzdem sind die eigenen Meinungen und Kenntnisse es wert, Gehör zu bekommen.

Fake it till you make it?

Dieser Ratschlag ist weit verbreitet. Doch heißt das, ich muss mich verstellen, um Erfolg zu haben? Muss ich so tun, als wäre ich jemand anderes?

Nein, aber es gibt einige Tipps und Tricks, mit denen man souveräner wirken kann als man sich fühlt:

1. Wiederholen Sie Schlüsselsätze
Indem Sie einzelne Aspekte wiederholen, zeigen Sie Ihren Mitmenschen, dass Sie nicht nur zuhören, sondern vor allem auch aktiv mitdenken. Das können Sie entweder fragend oder kommentierend machen.
Hinterfragend heißt, dass Sie das Gesagte erneut aufgreifen, indem Sie zum Beispiel eine genannte Zahl (kritisch) hinterfragen. “Sie meinen also, dass der Verbrauch im nächsten Jahr um 10% steigen wird?”
Wenn Sie etwas kommentierend wiederholen, bringen Sie eine Bewertung des Genannten mit ins Spiel. “Ich finde es entscheidend, dass der Verbrauch im nächsten Jahr um 10% steigen wird. Darauf müssen wir uns vorbereiten.”
Achten Sie aber darauf, diese Taktik nicht überzustrapazieren. Niemand wird gerne andauernd unterbrochen, wenn er etwas präsentiert.

2. Achten Sie auf Ihre Körpersprache
Wie hat man in der Schule schon so schön gelernt? “Man kann nicht nicht kommunizieren.” Gerade wenn man unsicher ist, neigt man dazu, sich klein zu machen. Diese Unsicherheit kommt dann auch beim Gegenüber an. Stellen Sie sich stattdessen einfach selbstbewusst hin. Wenn Sie nicht wissen wohin mit Ihren Händen, nutzen Sie sie einfach, um Gesagtes zu unterstreichen. Ansonsten die Hände einfach ruhig liegen lassen und nicht vor dem Körper verschränken. Versuchen Sie sich bewusst darüber zu sein, was Ihr Körper macht. Auch wenn Sie sich nicht so selbstbewusst fühlen, kann Ihre Körpersprache das Kommunizieren.

3. Lächeln macht glücklich
Passend zur Körpersprache das Thema Lächeln.
Lächeln Sie, auch wenn Sie sich nicht danach fühlen! Studien beweisen, dass auch ein aufgesetztes Lächeln dafür sorgt, dass im Gehirn Glückshormone ausgeschüttet werden.
Das unser Gehirn so leicht auszutricksen ist, sollte man daher unbedingt zu seinem Vorteil nutzen!

4. Outfit: Gute Figur beim Meeting machen
Die Kleidungs-Frage stellt sich häufig vor wichtigen Terminen. Man möchte mit seinem Outfit von Beginn an die richtigen Signale senden. Oft kommt es dann zu einem Problem: Man ist korrekt gekleidet und fühlt sich trotzdem unwohl.
Auch das beste Outfit bringt einem nichts, wenn die Schuhe die ganze Zeit unangenehm drücken oder man das Oberteil ständig zurechtrücken muss.
Setzen Sie bei Ihrer Kleidung lieber auf Altbekanntes! Jeder hat doch das eine Kleidungsstück – egal ob Oberteil, Hose oder Schuhe -, das einem sofort ein gutes Gefühl gibt und dem Selbstvertrauen einen Boost gibt.
Solange Ihr Outfit dem Anlass entsprechend ist, interessiert es nur die wenigstens Ihrer Geschäftspartner, ob der Blazer gerade zum ersten oder fünfzigsten Mal getragen wird. Hauptsache, Sie fühlen sich wohl!

Gehen Sie selbstbewusst an Ihre Aufgaben und Meetings heran und vertrauen auf Ihr eigenes Können! Oft kann es auch hilfreich sein, vorher mit Freunden oder Familie die Situation durchzugehen.
Und auch wenn etwas schiefgeht oder Sie eine Frage mal nicht spontan beantworten können: Bleiben Sie ruhig und atmen einmal tief durch. Niemand wird Ihnen den Kopf abreißen.

Gehen Sie selbstbewusst an Ihre Aufgaben und Meetings heran und vertrauen auf Ihr eigenes Können! Oft kann es auch hilfreich sein, vorher mit Freunden oder Familie die Situation durchzugehen.
Und auch wenn etwas schiefgeht oder Sie eine Frage mal nicht spontan beantworten können: Bleiben Sie ruhig und atmen einmal tief durch. Niemand wird Ihnen den Kopf abreißen.

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