Erster Tag im neuen Job: So klappt der Start!

Erster Tag im neuen Job: So klappt der Start!

Der Arbeitsvertrag wurde unterschrieben, die Vorfreude auf den neuen Job ist riesig. Doch trotzdem sind bei vielen Jobwechslern Unsicherheiten, die stärker werden je näher der erste Arbeitstag rückt:
Sind die eigenen Englischkenntnisse, die im Lebenslauf noch selbstbewusst mit verhandlungssicher beschrieben wurden, ausreichend? War der Jobwechsel wirklich die richtige Entscheidung? Was, wenn mich keiner der Kollegen mag?

Egal, ob es sich dabei um den ersten Job nach Studium oder Ausbildung handelt oder man schon ein alter Hase im Berufsleben ist: diese Gedanken sind ganz normal.
Dennoch gibt es ein paar Tipps und Tricks, um die ersten Tage angenehmer zu gestalten.

Vorbereitung ist das halbe Leben

Schauen Sie sich doch nochmals in Ruhe auf der Homepage um. Wird vielleicht das Team vorgestellt? Dann können Sie so die Namen der neuen Kollegen schon einmal in Ruhe ansehen. Vielleicht finden Sie auch Informationen zu Kunden.

Planen Sie für den Weg zur Arbeit ausreichend Zeit ein. Natürlich kann es immer mal passieren, dass man im Berufsverkehr fest steckt. Am ersten Tag sollte man das aber möglichst vermeiden. Unpünktlichkeit sollte nach Möglichkeit nicht der erste Eindruck der Kollegen von einem sein. Falls trotz guter Planung das Auto nicht anspringt oder die Bahn nicht fährt – rechtzeitig Bescheid sagen.

Präsentieren Sie sich

Gerade am ersten Arbeitstag, aber auch in den ersten Wochen, wird es bestimmt häufig vorkommen, dass Sie sich neuen Kollegen und Kunden kurz vorstellen sollen. Überlegen Sie sich doch einfach im Vorwege schon einmal, was über Sie und Ihre alte Tätigkeit wichtig ist. Halten Sie sich dabei auf jeden Fall kurz – drei bis vier Sätze reichen komplett aus.  Konzentrieren Sie sich hierbei zunächst auf Jobrelevantes. Im folgenden Smalltalk kann man dann gerne weiter ausholen. Gerade im Kontakt mit den neuen Kollegen ist es zusätzlich nett zu erzählen, worauf Sie sich bei dieser neuen Herausforderung besonders freuen.

Lieber over- als underdressed

Das Thema Dresscode am ersten Arbeitstag könnte alleine ganze Bücher füllen. Das Problem hierbei ist, das jedes Unternehmen seine eigenen Richtlinien hat. Natürlich spielt auch die Branche in der gearbeitet wird eine große Rolle. Vielleicht haben Sie in vorherigen Gesprächen vor Ort schon einen Blick auf die Kleidung der neuen Kollegen werfen können oder auf der Homepage sind Bilder, die als Outfitinspiration dienen können.
Falls Sie ganz unsicher sind, fragen Sie einfach nach! Im Zweifel gilt jedoch: lieber over- als underdressed. Eine Krawatte, Blazer oder Jackett kann man schnell und unauffällig ablegen, andersherum wir es schwieriger.

Beobachten, Fragen & Notieren

Nutzen Sie die erste Zeit ruhig, um alles um sich herum in Ruhe zu beobachten.
Halten Sie die Augen und Ohren offen und bekommen Sie ein Gespür dafür, wie der Hase in Ihrem neuen Unternehmen läuft. Das beinhaltet auch, wie im Team kommuniziert wird, wie die Hierarchien gelebt werden und was es für soziale Gefüge untereinander gibt.

Manche Probleme und Fragen lassen sich auch durch ausgiebiges Beobachten nicht herausfinden. Wann wird Mittagspause gemacht? Darf ich mich bei der Milch im Kühlschrank einfach bedienen? Das sind bestimmt keine Weltbewegenden Fragen, aber die Antwort macht Ihnen den Arbeitsalltag angenehmer. Bevor Sie also jedes Mal beim Griff zur Milch für Ihren Kaffee einen unbeobachteten Moment abwarten, fragen Sie einfach einen Kollegen. Wie hat man in der Sesamstraße schon als Kind gelernt? „Wer nicht fragt, bleibt dumm.“
Natürlich hat auch das Grenzen. Damit Sie nicht alles vier- oder fünfmal fragen müssen: machen Sie sich Notizen! Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, wie der Dateipfad zu einem Dokument oder die Zugangsdaten für das HR-Programm. In den nächsten Tagen werden sie bestimmt das ein oder andere Mal sehr nützlich sein.

Kleine Missgeschicke akzeptieren

Sie nehmen in der Besprechung auf dem Chefsessel platz? Oder müssen Ihren Kollegen fünf Mal nach dem Namen fragen? Ihnen fallen auf einmal die Grundlagen einfacher Programme nicht mehr ein?
Machen Sie sich deswegen keinen Kopf! Die Wahrscheinlichkeit, dass den anderen das vermeintliche Missgeschick gar nicht aufgefallen ist, ist groß. Und selbst wenn: jeder hatte einmal seinen ersten Tag im neuen Job und Ihre neuen Kollegen werden Ihr Verhalten mit hoher Sicherheit nicht so überanalysieren, wie Sie denken.

Geben Sie sich Zeit

Die IT-Abteilung hat Ihren Zugang noch nicht freigeschaltet. Der Kollege führt ein Telefonat nach dem anderen und hat keine Zeit, Ihnen den Ablauf zu erzählen. Der Chef rennt von Meeting zu Meeting, anstatt Sie wie besprochen allen vorzustellen. Und Sie? Sie warten.
Leerlauf ist am Anfang ganz normal. Bleiben Sie ruhig und regen sich nicht auf. Machen Sie sich mit den Ordnerstrukturen vertraut, arbeiten Sie sich in das neue Verwaltungsprogramm ein oder beobachten einfach, wie die Kollegen Ihren Arbeitstag strukturieren und an Aufgaben herangehen. Bieten Sie Kollegen auch einfach mal Ihre Hilfe an.
Der stressige Arbeitsalltag wird Sie noch schnell genug wieder einholen.

Machen Sie sich keinen Stress: Keiner erwartet von Ihnen, dass Sie von Anfang an wissen, wie der Hase läuft. Geben Sie sich Zeit für die Eingewöhnung und behalten im Hinterkopf, dass die neuen Kollegen sich auch erst an ein neues Mitglied im Team gewöhnen müssen. Sie werden merken, nach ein paar Tagen bekommen Sie auch konkrete Arbeitsaufträge.
Jetzt ist der Zeitpunkt, um zu beweisen, warum man Sie eingestellt hat. Wichtig: Machen Sie keine falschen Versprechungen. Die neuen Kollegen und Vorgesetzten wissen noch nicht, was Sie können und was nicht. Versprechen Sie nicht, etwas umzusetzen, was außerhalb Ihrer Möglichkeiten ist. Bleiben Sie ehrlich und zeigen sich engagiert, dann kann im neuen Job eigentlich nichts schief gehen.

Denken Sie daran, dass Ihr Vorgesetzter Sie eingestellt hat, weil man auf Ihr Wissen und Können vertraut. Haben Sie doch auch einfach etwas Vertrauen. Was kann denn schon passieren?

Falls Sie Ihren neuen Traumjob noch nicht gefunden haben, schauen Sie sich doch einfach mal bei unseren aktuellen Vakanzen um. Gerne überlegen wir auch gemeinsam mit Ihnen, was der nächste sinnvolle Karriereschritt für Sie ist. Rufen Sie uns einfach einmal an!

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